Page cover

Einsatz einer Kamerafalle - Best Practices

Aufstellen einer Kamerafalle – bewährte Verfahren

Modi

  • Verwenden Sie die Einstellungen „hoch“ oder „sehr hoch“ für die Empfindlichkeit und reduzieren Sie diese nur, wenn durch wehende Vegetation Probleme auftreten.

  • Keine Zeitverzögerung zwischen den Bildern

  • Kein Zeitraffer-Modus

circle-info

Wenn Sie mehr als 50 % der Bilder als Fehlalarme sehen und/oder mehr als 100 Bilder pro Tag auftreten, lohnt sich eine Überprüfung Ihrer Einrichtung.

Reconyx' Standardempfehlung für den Standard-Trail-Modus

Wie funktioniert eine Kamera eigentlich ?

circle-info

Das Reconyx-Benutzerhandbucharrow-up-right ist eine großartige Ressource.

Der Bewegungsmelder hat eine Reichweite von bis zu 100 Fuß (30 Meter), aber seine Wirksamkeit hängt von der Größe, der Temperatur im Vergleich zur Umgebung und der Geschwindigkeit des sich bewegenden Objekts ab. Die Ausrichtung der Kamera ist entscheidend, um die Erfassungsreichweite zu maximieren, wobei ein horizontaler Erfassungsbereich besonders wichtig ist.

Damit die Kamera auslöst, müssen zwei Dinge passieren:

  1. Ein Objekt mit einer anderen Temperatur als die Hintergrundtemperatur muss innerhalb des Sichtfelds des Bewegungsmelders vorhanden sein (rot dargestellt) (d. h. etwas wärmeres oder kälteres als die Umgebungstemperatur).

  2. Dieses Objekt (mit Temperaturdifferenz) muss sich horizontal innerhalb der aktiven Zone etwa 1/8 des Weges quer durch das Sichtfeld der Kamera bewegen.

Wichtige Positionierungstipps

Angepasst von unseren Freunden bei TrailCamPro.comarrow-up-right

circle-info

Wildkameras verwenden Wärme- und Bewegungserkennung zur Auslösung und benötigen Bewegung eines wärmeren Objekts als die umgebende Luft. Bei kälteren Temperaturen löst die Kamera leichter aus, die Erkennungsreichweite verringert sich jedoch, wenn die Temperaturen sich den typischen Körpertemperaturen von Tieren um etwa 35 °C nähern.

  1. Kameraausrichtung: Nach Norden ausgerichtet (im südlichen Hemisphäre nach Süden) verhindert Überbelichtung, indem direktes Sonnenlicht vermieden wird, das beim Wechsel der Sonnenposition im Tagesverlauf zu Fehlalarmen führen kann.

  2. Entfernung von Ablagerungen: Entfernen von losem Material wie Blättern und hohem Gras ist entscheidend, um Fehlalarme zu vermeiden, da Wind diese bewegen und eine Bewegung erzeugen kann, die die Kamera als Aktivität interpretiert.

  3. Beleuchtungsanpassung: Die Platzierung der Kamera in einer Beleuchtungssituation, die dem abgedeckten Bereich entspricht, stellt die korrekten Belichtungseinstellungen sicher und verhindert über- oder unterbelichtete Fotos, indem sie sich an die verfügbaren Lichtverhältnisse anpasst.

  4. Höhe: Da Wildkameras aufgrund von Wärme auslösen, sollten Sie Ihre Kamera auf der gleichen Höhe wie der Bereich des Tieres positionieren, der die meiste Wärme produziert.

  5. Optimaler Kamerawinkel: Um die Erkennungsreichweite zu maximieren, richten Sie Ihre Kamera parallel zum Gelände aus, nicht unbedingt waagerecht. Eine leichte Neigung nach oben oder unten kann dazu führen, dass die Erfassungszone der Kamera entfernte Tiere verfehlt oder mit dem Boden schneidet. Zielen Sie idealerweise darauf, den Horizont vertikal in der Mitte des Bildes zu platzieren.

Kamera auf derselben Höhe positionieren wie die Stelle am Tier mit der höchsten Körpertemperatur
Der Horizont sollte sich in der Bildmitte befinden

Fehlerbehebung

Fehlalarme

  • Um Fehlalarme zu beheben, setzen Sie Ihre Kamera zunächst auf die Standardeinstellungen zurück, mit hoher Empfindlichkeit und ohne Zeitraffer-Modus.

  • Stellen Sie sicher, dass die Kamera nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist, und entfernen Sie jegliche die Sicht versperrende Vegetation.

  • Beachten Sie, dass Fehlalarme an sonnigen, windigen Tagen wahrscheinlicher sind, wenn Pflanzen sich erwärmen und ihre Bewegung mit Tieren verwechselt werden kann. Sorgfältige Platzierung der Kamera und passende Einstellungen können dem vorbeugen.

  • Senken Sie die Bewegungsempfindlichkeit der Kamera nur als letzte Maßnahme, da dies ihre Fähigkeit, Tierbewegungen zu erkennen, insbesondere im Sommer, verringern kann.

Kamera löst nicht bei Tieren aus

  • Beginnen Sie damit, Ihre Kamera auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen und stellen Sie eine hohe Empfindlichkeit des Bewegungsmelders sicher, was in wärmeren Monaten entscheidend ist, wenn sich die Temperaturen der Tiere der Umgebungstemperatur annähern und dadurch Signalstärke und Reichweite beeinflussen.

  • Wenn die Probleme weiterhin bestehen, lesen Sie den Abschnitt „Montage und Ausrichtung Ihrer Kamera“ und verwenden Sie den WalkTest-Modus. Bedenken Sie, dass die meisten Tiere nicht so groß wie Menschen sind; laufen Sie beim WalkTest nicht aufrecht, da die Kamera ansonsten auf Ihren Oberkörper reagieren könnte statt auf die Beine, wo Tiere eher auslösen.

  • Denken Sie daran, dass auch andere Faktoren wie Wind, Wärmeverteilung bei tierischem Fell an windigen Tagen und Bewegungsrichtung (seitliche Bewegungen sind effektiver) die Bewegungserkennung der Kamera beeinflussen können. Langsam bewegende Tiere erzeugen möglicherweise kein starkes genuges Signal, um die Kamera auszulösen.

Batterielebensdauer kürzer als erwartet

Leistung von NiMH-Batterien: Bei heißem Wetter haben NiMH-Batterien eine kürzere Lebensdauer, was zu verkürzten Laufzeiten der Kamera führt. Dieser Rückgang kann erheblich sein, mit möglichen Einbußen von bis zu 50 % bei Temperaturen nahe oder über 90 °F.

Zuletzt aktualisiert